Die Stadt der Zukunft ist grün und energieeffizient

Weltweit sind Städte für knapp 80 Prozent aller CO₂-Emissionen verantwortlich. Sind Städte ein Umweltproblem oder liegt in ihnen die Lösung gegen den Klimawandel? 

Grünflächen als Mittel gegen die Hitze 

Das Horrorszenario sind überbevölkerte Metropolen, die im Smog und Verkehrschaos ersticken. Die wachsende Bevölkerung verpflichtet Städte zu verdichtetem Bauen, da ihre Flächen begrenzt sind. Der steigende Energiebedarf erfordert neue Lösungen. Oft werden sie in Eile getroffen und sind nicht nachhaltig. Sie führen nicht zu energieeffizienten Städten. Lange Zeit wurde auch die Bedeutung von Grünflächen und luftigen Aufenthaltsorten vernachlässigt. Asphaltierte Plätze und versiegelte Betonwüsten heizen die Städte in Hitzesommern regelrecht auf. Gebäude und geteerte Böden speichern Wärme, die sie nachts abgeben. Es kommt zum so genannten Hitzeinseleffekt. Die Hitzeinseln in den Städten können bis zu 6 C° wärmer sein als das ländliche Umland. Neben den fehlenden Grünflächen sind Städte oder Stadtteile häufig zu wenig durchlüftet. Durch die dichte Bauweise gibt es keine Windschneisen, die kühle Luft bringen. 


Grüne Oasen statt Betonwüsten

Der Gegenentwurf zu den Betonwüsten: Elektroautos gleiten geräuschlos durch die Straßen, die Luft ist sauber, Dachgärten versorgen die Menschen mit frischem Gemüse und Solarpanels mit nachhaltiger Energie. Die Stadt der Zukunft braucht genügend Grünflächen und legt Wert auf saubere Energie und Nachhaltigkeit, um gegen den Klimawandel anzutreten. Begrünte Fassaden helfen, Innenräume zu kühlen. Dachgärten schaffen zusätzliche Grünräume in der Höhe und mindern den Hitzeinseleffekt. Der wahre Klimaheld ist aber der Baum. Er bindet CO₂, spendet Schatten und vermindert die Aufheizung der Umgebung. Durch seine Blätter verdunstet gespeicherte Flüssigkeit und sorgt für ein kühles Klima. Neben Grünflächen und Bäumen spielt die Digitalisierung eine wichtige Rolle für die Nachhaltigkeit der Städte – sogenannte «Smart Cities». Durch gezieltes Abfragen ihrer Daten können sie nachhaltiger und energieeffizienter werden. Wetterdaten, Daten zu Verkehrsaufkommen, Energie- und Wasserverbrauch, Gebäudewärme oder Luftqualität helfen die Energieeffizienz zu steigern. Die Energieproduktion kann somit nachhaltig auf den tatsächlichen Energieverbrauch abgestimmt werden. Dies macht den Erfolg von Smart Cities aus. 


Die Zukunft gehört den Smart Cities

Die Herausforderungen im Bereich Umwelt, Ressourcen und Nachhaltigkeit fordern die Stadt der Zukunft. Sie braucht Lösungen um den Klimawandel zu bekämpfen. Smart Cities wie Paris, Kopenhagen oder Singapur zeigen, dass es innovative Lösungen gegen den Klimawandel gibt. Genügend Grünflächen bereitstellen und digitale Daten nutzen sind wichtig für die Nachhaltigkeit der Städte.


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